Forschung
Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über meine Forschungsprojekte sowie meine Promotion.
Durch meine Profession als Wirtschaftspsychologin und meiner langjährigen Tätigkeit am medizinischen Lehrstuhl der Friedrich-Alexander-Universität interessieren mich viele verschiedene Themen, die sowohl im Bereich der (Wirtschafts-)Psychologie, speziell der Arbeits- und Organisationspsychologie, und auch der Gesundheits- und Sozialwissenschaften angesiedelt sind.
Meine Forschungsschwerpunkte sind z.B.
- Arbeits- und Gesundheitsschutz, speziell Umsetzung gesetzlicher Vorgaben
- Arbeitsbedingungen im Homeoffice und im Betrieb
- Psychische Belastung und Beanspruchung von Beschäftigten und Führungskräften
- Gesundheitsorientierte Führung
- usw. …
Projekte
Im folgenden finden Sie einen Überblick über Projekte, an denen ich in der Forschung beteiligt bin und war.
Re-Source (abgeschlossen)
Projekt zur Stärkung gesundheitlicher Ressourcen bei Lehrkräften
Die Anforderungen des Lehrerberufs sind vielfältiger Natur und gesundheitliche Beeinträchtigungen können auf verschiedenen Ebenen entstehen. Gleichzeitig geben diverse Untersuchungen Hinweise auf einen positiven Einfluss von Schulungen und Interventionen zur Unterstützung der Handlungskompetenzen und Förderung der Gesundheit bei Lehrkräften. Ziel des Gesamtprojekts ist daher der Aufbau einer Intervention zur Stärkung personaler gesundheitlicher Ressourcen von Lehrerinnen und Lehrern in einem bayerischen Staatsbad.
Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms zur Steigerung der medizinischen Qualität in bayerischen Kurorten und Heilbädern (KuHeMo) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.
Die Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt in Bad Brückenau wurde aufgezeichnet.
Die spannenden Vorträge finden Sie auf der Homepage des Instituts.
Das Projekt wurde im Januar 2022 neu ausgerichtet, da die Teilnahme von Lehrkräften im Kurort Bad Brückenau sehr gering ausgefallen ist. Hierzu wurden qualitativ mittels eines leitfadengestützten Interviews die Gründe zur Nicht-Teilnahme der Lehrkräfte eruiert. Im September 2022 folgte eine quantitative Befragung zu Belastung und Beanspruchung der Lehrkräfte hinsichtlich der aktuellen Situation.
Derzeit wird der Abschlussbericht eingereicht.
LaGACo
Langzeitstudie zu Gesundheit und Arbeit infolge der Corona-Krise (LaGACo)
Die Auswirkungen rund um das Coronavirus beschränken sich nicht nur auf das Gesundheitssystem, die Patientenversorgung und den Schutz von Risikogruppen, sondern gehen mit enormen gesellschaftlichen Umbrüchen einher. Diese zeigen sich insbesondere auch im Arbeitskontext, welcher aktuell einerseits durch Homeoffice und andererseits durch die besondere Situation in systemrelevanten Berufen und Betrieben geprägt ist.
Wir widmen uns den einzelnen Facetten dieser gesellschaftlichen Ausnahmesituation im Rahmen einer auf den Arbeitskontext bezogenen Forschungsarbeit, welche als Längsschnittstudie (und zusätzliche Querschnittserhebung) konzipiert ist.
In mehreren Befragungen von Erwerbstätigen sollen gesundheitsrelevante Aspekte und Veränderungen auf Basis der Corona-Situation herausgearbeitet und dabei insbesondere auf die folgenden Themenfelder eingegangen werden:
Veränderte Arbeitsbedingungen:
- Wie gestaltet sich die gesundheitliche Situation und die psychische Arbeitsbelastung von Arbeitnehmern im Homeoffice und welche Einflussfaktoren auf die Gesundheit sind hier zu berücksichtigen?
- Welchen Einfluss haben Geschlechterrollen und Verantwortlichkeiten auf die gesundheitliche Situation im Homeoffice?
Wertewandel:
- Führt der derzeitige gesellschaftliche Umbruch und die damit einhergehende Lebenssituation zu einem Wertewandel hinsichtlich Arbeit und Gesundheit?
- Steigt das Ansehen systemrelevanter Berufe und Betriebe?
- Welche psychischen Belastungen sind innerhalb unterschiedlicher Berufsgruppen derzeit besonders relevant?
Wenn Sie Interesse an unseren Publikationen zu diesem Forschungsbereich haben, klicken Sie gerne hier.
BGW Atemwegssprechstunde (abgeschlossen)
Prozessqualität, Benefit und Zufriedenheit Atemwegssprechstunde
Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherungen haben in Deutschland gemäß SGB VII die Aufgabe, dem angezeigten Verdacht auf eine beruflich verursachte Erkrankung im Sinne der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) nachzugehen und auf Grundlage ihrer Ermittlungen das weitere Vorgehen im jeweiligen Verwaltungsverfahren festzulegen. Für besonders häufige Krankheitsbilder im Berufskrankheiten(BK)-Geschehen gibt es hierfür deutschlandweit etablierte Verfahren.
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bietet ihren Versicherten mit gemeldeten, unklaren, arbeitsplatzbezogenen Atemwegsbeschwerden unter bestimmten Voraussetzungen die Vorstellung in einer spezialisierten Atemwegssprechstunde, (AWS) mit Fokus auf eine arbeitsmedizinische Mitbeurteilung an. Die Vorstellung in der AWS soll helfen, den Weg des versicherungsrechtlichen Verfahrens mit Hilfe einer zusätzlichen Entscheidungsgrundlage frühzeitig sinnvoll zu steuern. Es soll daher insbesondere eine diagnostische Abklärung der Beschwerden und Diagnosesicherung und eine schnelle Bedarfsermittlung und Problemlösung ermöglicht werden und dadurch die Betreuung und Versorgung der Versicherten verbessert werden.
Das IPASUM der FAU Erlangen-Nürnberg fungiert seit 2012 als Kooperationspartner der BGW Bezirksverwaltungen Würzburg und München und bietet eine solche spezialisierte Atemwegssprechstunde für Patienten/-innen mit arbeitsplatzbezogenen Atemwegsbeschwerden an.
Primäres Studienziel im Forschungsprojekt „Prozessqualität, Benefit und Zufriedenheit Atemwegssprechstunde“ ist die explorative Untersuchung der Prozessqualität der AWS für Versicherte und UV-Träger im Rahmen der bei den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern anhängigen Verwaltungsverfahren bei Verdacht auf eine berufliche Atemwegserkrankung und der Zufriedenheit der beteiligten Akteure (Patienten/-innen einerseits und Sachbearbeiter/-innen andererseits) mit diesem Verfahren. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen im Anschluss genutzt werden, um das Verfahren und die AWS bei Bedarf zu optimieren.
Bei diesem Forschungsprojekt übernehme ich die Befragungen und anschließende Datenauswertungen zur Zufriedenheit der Sachbearbeiter*innen und Patient*innen. Hierbei wurde im Rahmen eines Mixed-Methods-Design (qual-QUANT) jeweils ein Fragebogen entworfen und im Feld bereits ausgerollt. Die Auswertung der Daten ist bereits abgeschlossen.
Das Projekt ist zum Ende des ersten Quartals 2022 abgeschlossen worden. Derzeit entsteht hierzu eine Publikation.
GAIT (abgeschlossen)
Gesund arbeiten in Thüringen (GAIT)
Ziel des Modellvorhabens „Gesund arbeiten in Thüringen“ ist die Verbesserung der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in ländlichen und strukturschwächeren Regionen unter Berücksichtigung des nationalen Gesundheitsziels „Gesund leben und arbeiten“. Im Mittelpunkt des Modellvorhabens steht die betriebliche Gesundheitsförderung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Es gilt Lösungen zu entwickeln, um flächendeckend Beschäftigte und Betriebe besser und nachhaltig mit arbeitsmedizinischen Angeboten zu versorgen. Dabei sind folgende Handlungsfelder wesentlich:
- Erhebung und Analyse des Ist-Zustandes der Betrieblichen Gesundheitsförderung und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Thüringen aus Sicht insbesondere von Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Sozialversicherungsträgern, Betriebsärzten und kurativ tätigen Ärzten bzw. klinischen Psychologen und Psychotherapeuten, Fachkräften für Arbeitssicherheit (Sifa) sowie Anbietern von BGF-/BGM-Maßnahmen.
- Verbesserung der Qualität, Effizienz und Akzeptanz von BGF-/BGM-Maßnahmen in Thüringen.
- Vernetzung von betrieblichem Arbeitsschutz und Betrieblicher Gesundheitsförderung mit anschließender Erarbeitung von Modellen und Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der beiden Handlungsfelder.
- Verbesserung der Vernetzung zwischen betrieblicher Versorgung und kurativ-medizinischer Versorgung in der Region zur Gestaltung eines ganzheitlichen BGM.
- Entwicklung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Feld der Arbeitsmedizin (u. a. kontinuierliche Fortbildungsangebot für Arbeitsmediziner u. Betriebsärzte).
- Verbesserung der Schnittstelle zwischen dem betrieblichen Gesundheitsschutz (ASiG; ArbSchG) und der arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) sowie Maßnahmen (Gesundheitsförderung, Primär- u. Sekundärprävention) nach dem Präventionsgesetz (SGB V).
Das Modellvorhaben ist Teil eines umfassenden Kooperationsvertrags zur Umsetzung des Präventionsgesetzes der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) und der BARMER.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage: Gesund arbeiten in Thüringen
PAK und UV (abgeschlossen)
Literaturreview zur Wirkung von UV-Strahlung (BK 5103) und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (BK 5102) bei der Entstehung von Plattenepithelkarzinomen
Nichtmelanozytärer Hautkrebs kann sowohl durch berufliche Expositionen gegenüber UV-Strahlung als auch gegenüber polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) induziert werden und nach Nr. 5103 (Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung) oder Nr. 5102 (Hautkrebs oder zur Krebsbildung neigende Hautveränderungen durch Ruß, Rohparaffin, Teer, Anthrazen, Pech oder ähnliche Stoffe) der Anlage zur Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) als Berufskrankheit anerkannt und entschädigt werden. Eine mögliche synkanzerogene Wirkung in Bezug auf die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen der Haut beim Menschen wird diskutiert, wurde aber bisher nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht.
Bei einer systematischen Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed (Medline), Web of Science und Scopus wurde geprüft, ob sich aus epidemiologischen Studien Belege für oder gegen eine synkanzerogene Wirkung von UV-Strahlung und PAK bei der Entstehung von Plattenepithelkarzinomen beim Menschen ableiten und evtl. Expositionsverhältnisse für bestimmte Personengruppen definieren lassen.
Abstracts von 485 identifizierten Studien wurden gesichtet und bewertet und davon 129 Studien im Volltext-Screening auf Eignung geprüft.
Aus Tierstudien und mechanistischen Untersuchungen ergaben sich Hinweise für eine additive Wirkung von UV-Strahlung und PAK-Exposition, so dass eine Synkanzerogenese möglich erscheint. Keine belastbaren Hinweise auf eine Synkanzerogenese von PAK und UV-Strahlung bei der Entstehung von Plattenepithelkarzinomen der Haut beim Menschen liegen dagegen aus epidemiologischen Studien vor, so dass sich auch keine Expositionsverhältnisse für bestimmte Personengruppen ableiten lassen.
Mechanistische Studien, bei denen die eingesetzten Konzentrationen von PAK und UV-Strahlung mit den Bedingungen am Arbeitsplatz vergleichbar und die biologischen Effekte mechanistisch erklärbar sind, können ggfs. zur Risikobewertung und Ableitung von Dosis-Wirkungsbeziehungen verwendet werden.
Das Projekt ist bereits abgeschlossen, die Publikation kann hier gelesen und heruntergeladen werden.
Promotion
Hier finden Sie Informationen zu meiner kumulativen Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Systematisches Review Arbeits- und Gesundheitsschutz
Systematisches Review zum Arbeits- und Gesundheitsschutz und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement in Deutschland
Im ersten Teil meiner Promotion beschäftigte ich mich mit dem Umsetzungsstand der gesetzlichen Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement in deutschen Betrieben.
Die bisherige Forschung gibt Hinweise darauf, dass die Umsetzungsquoten in Deutschland noch Verbesserungspotenzial aufweisen – vor allem in Kleinst-, kleinen und mittleren Betrieben. Hier setzt das systematische Review an. Ich generiere einen Überblick über bisherige, repräsentative Studien, fasse diese zusammen und zeige den Umsetzungsstand – sowohl im zeitlichen Verlauf als auch die verschiedenen Unternehmensgrößen betreffend.
Das systematische Review wurde bereits von der Zeitschrift Gesundheitswesen als Online-Beitrag veröffentlicht.
Sie finden die Veröffentlichung auf der Seite Publikationen – hier haben Sie demnächst auch die Möglichkeit, eine interaktive Grafik zum Artikel anzusehen.
Kommunikation, Information und Barrieren zur Teilnahme an gesundheitsförderlichen Maßnahmen im Modellprojekt "Gesund arbeiten in Thüringen"
Kommunikation, Information und Barrieren zur Teilnahme an gesundheitsförderlichen Maßnahmen im Modellprojekt „Gesund arbeiten in Thüringen“
Im Rahmen des Modellprojekts „Gesund arbeiten in Thüringen“ handelt ein weiterer Teil meiner Promotion von der Kommunikation, der Information und den Barrieren zur Teilnahme an BGF-Angeboten.
Der von mir und meinen Kolleg*innen verfasste Artikel wurde von der Zeitschrift „International Journal of Environmental Research and Public Health (IJERPH)“ am 28.06.2022 angenommen.
Das deutsche Abstract kann nachfolgend gelesen werden:
Hintergrund:
Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) wurde mit dem Präventionsgesetz von 2015 gestärkt. Kleinere Unternehmen bieten jedoch häufig weder BGM noch BGF an. Daher wurde ein Modellprojekt zur Verbesserung der Akzeptanz und Umsetzung, insbesondere in Kleinst-, Kleinen und Mittelgroßen Unternehmen (KKMU), durchgeführt. Ziel der Studie war es, Gründe für die Nichtteilnahme an BGF-Angeboten zu ermitteln und Kommunikationsprobleme sowohl aus der Sicht der Beschäftigten, als auch aus der Perspektive der Vorgesetzten bzw. BGF/BGM-Verantwortlichen zu beleuchten.
Methoden:
An der ersten Online-Befragung zwischen März und April 2020 nahmen 21 Führungskräfte oder BGF/BGM-Verantwortliche teil, an der zweiten Online-Befragung zwischen Juni und Oktober 2021 156 Beschäftigte. Die Bedeutung von Barrieren und Kommunikationsproblemen wurde untersucht. Basierend auf einer Hauptkomponentenanalyse wurden vier Faktoren bezüglich der Nichtteilnahme extrahiert und mittels verschiedener inferenzstatistischer Verfahren hinsichtlich soziodemografischer Variablen analysiert.
Ergebnisse:
Die meisten Beschäftigten wussten über die angebotenen BGF-Maßnahmen Bescheid und dass diese kostenlos waren. Es bestand kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Kommunikation der Angebote an die Beschäftigten und der Einschätzung der Vorgesetzten bzw. BGF/BGM-Verantwortlichen, dass die BGF-Maßnahmen für die Bedürfnisse der Beschäftigten geeignet sind. Die meisten Führungspersonen bzw. BGF/BGM-Verantwortlichen bewerteten die Maßnahmen als ausreichend abwechslungsreich und ermöglichten den Beschäftigten die Teilnahme während der Arbeitszeit. Gründe für die Nicht-Teilnahme waren aus Sicht der Führungspersonen die Fahrtzeit zum Ort der Angebote, Zeitmangel und eine mangelnde Passung zwischen Angebot und Bedürfnissen der Beschäftigten. Aus der Sicht der Beschäftigten war die Arbeitsbelastung (einschließlich der Arbeitszeit) das Haupthindernis zur Teilnahme.
Schlussfolgerungen:
Für die praktische Umsetzung von Modellprojekten in KKMU sollte ein besonderes Augenmerk auf die Sicherstellung von Teilnahmemöglichkeiten gelegt werden, was bei innerbetrieblichen Angeboten einfacher sein kann.
Geschlechterspezifische gesundheitsorientierte Führung
In der internationalen Forschung wurde in den letzten Dekaden viel zu den Themen der verschiedenen Führungsstile und Genderaspekten geforscht. Hierbei zeigt sich, dass beispielsweise der transformationale Führungsstil von Frauen bevorzugt wird.
Wenig bekannt ist dagegen, wie es sich mit der gesundheitsorientierten Führung in Bezug auf das Geschlecht der Führungskraft verhält. Gerade im Kontext der aktuellen Situation und des „new normal“ sollte die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten gewahrt sein. Hierzu zählt auch der Erhalt der Gesundheit am Arbeitsplatz. Gesunde Mitarbeitende sichern den Unternehmenserfolg.
So stellt sich die Frage, inwieweit das Geschlecht der Führungskraft Einfluss auf die Gesundheit und auch die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten hat. Einige Studien (vor allem im internationalen Kontext) unterstützen die These, dass weibliche Führungskräfte gesündere Beschäftigte vorweisen können. Dieser Theorie gehe ich im dritten Teil meiner Dissertation nach.
Eine deutschlandweite Befragung wurde bereits durchgeführt und ausgewertet.
Der Artikel wurde am 10.01.2023 von der Zeitschrift BMC Public Health angenommen.
